Löschwassertechnik

Unsere Sicherheitstrennstation Trinkwasser/Löschwasser mit 600/1100 ltr. Vorlagebehälter und Druckerhöhungsanlage


Bei der Wasserversorgung von Lösch­wasseranlagen/Hydrantenanlagen, gleich welcher Ausführung, sind stets zwei grund­legende Belange zu beachten: Zum einen die brandschutztechnischen Erfordernisse, ohne die eine solche Anlage ihren Zweck nicht er­füllen kann. Zum anderen sind auch die An­forderungen der Trinkwasser verordnung einzuhalten, die zum Schutz von Leben und Gesundheit geschaffen wurde. Das erfor­dert eine sorgfältige und fachkompetente Planung.

 

Wir planen für Sie ihren Umbau und Neubau.

 

 

Wandhydranten

Wandhydranten sind im Gebäude installierte Wasserentnahmestellen, die zur ersten Brandbekämpfung vorgesehen sind. In einer Nische in der Hauswand angebracht, werden Wandhydranten durch eine unter Druck stehende Steigleitung mit dem nötigen Wasser versorgt.


Steigleitungen „nass“ sind ständig mit Wasser gefüllt und somit stets einsatzbereit, während Steigleitungen „nass/trocken“ erst durch eine Fernbetätigung im Brandfall mit Wasser gefüllt werden.
Je nach Typ unterscheidet man zwischen Steigleitung „nass“ bzw. „nass/trocken“ und einer Steigleitung „trocken“.

Durch Ihre leichte Bedienbarkeit ermöglichen es diese beiden Typen von Steigleitungen auch Laien ein Feuer direkt in der Entstehungsphase schnell und wirksam zu bekämpfen und eine Brandausbreitung bis zum Eintreffen der Feuerwehr zu verhindern.

Steigleitungen „trocken“ werden erst durch die Feuerwehr mit Wasser gefüllt. Die Feuerwehr nutzt die Leitung für den Transport des Löschwassers und vermeidet dadurch ein aufwändiges Ausrollen und Verlegen von Feuerwehrschläuchen.

 

Wartung von Wandhydranten gem. DIN 14461 Teil 1 und Teil 2, DIN 14462

Steigleitungen „nass“, „nass/trocken“ und „trocken“ müssen gem. DIN 14 461 und 14 462 innerhalb eines vorgeschriebenen Intervalls geprüft werden.

  • Steigleitung „nass“ jährlich
  • Steigleitung „nass/trocken“ jährlich
  • Steigleitung „trocken“ spätestens nach 2 Jahren

 

Die dazugehörigen Druckschläuche unterliegen den gleichen Prüfintervallen und sind in Verbindung mit den jeweiligen Wandhydranten zu prüfen.

  1. Wartung Steigleitungen “nass” und “nass/trocken” gem. DIN 14461
    1. Zugangskontrolle
    2. Beschilderungskontrolle
    3. Funktionsfähigkeit von Tür, Haspel und Handrad
    4. Kontrolle auf Unversehrtheit, Sauberkeit, Trockenheit und Vollständigkeit
    5. Kontrolle der Schläuche
    6. Schmutzwasserentfernung
    7. Probe des Ventils und Strahlrohres auf Dichtigkeit
    8. Kontrolle der Wasserlieferung
    9. Kontrolle des Ruhe- und Fließdruckes an der Schlauchanschlusseinrichtung
    10. Anbringung Instandhaltungsnachweis
  2. Wartung Steigleitung “trocken” gem. DIN 14462
    1. Zugangskontrolle
    2. Beschilderungskontrolle
    3. Funktionsfähigkeit von Tür, Haspel und Handrad
    4. Prüfung der Leitung und der Ventile mittels Wasserdruckprobe auf Dichtigkeit
    5. Prüfung des Wasserdurchflusses von mind. 300 ltr./min.
    6. Prüfung der Funktionsfähigkeit der Einspeisearmatur, der Be- und Entlüftung sowie der Entleerungseinrichtung
    7. Plombieren der Schlauchanschlusseinrichtungen

Überflurhydranten

Überflurhydranten sind an das zentrale Trinkwassernetz von Gemeinden und Städten angeschlossen und dienen der Feuerwehr zur Löschwasserentnahme. ÜFH ragen etwa einen Meter aus dem Erdboden hinaus und werden mittels eines speziellen Schlüssels zur Nutzung für die Schläuche der Feuerwehr freigegeben.